Landwirte, Verarbeiter und Verbände diskutieren über die Zukunft des regionalen Anbaus von Ölsaaten

PRESSEMITTEILUNG
BioPlanete Klappendorf, Februar 2021

Landwirte, Verarbeiter und Verbände diskutieren
über die
Zukunft des regionalen Anbaus von Ölsaaten

Auf der digitalen Konferenz des Anbauverbandes Gäa und der Ölmühle Moog standen praktische
Erfahrungen, Forschungsprojekte und aktuelle Herausforderungen im Mittelpunkt. Und die Frage, wie die Wertschätzung der Verbraucher für ökologische Erzeugnisse gesteigert werden kann.


Bio-Landwirtschaft ist die einzig nachhaltige Form der Landwirtschaft – darüber sind sich alle
Teilnehmer des achten „Fachtages ökologischer Ölpflanzenanbau“ einig. Bei der
Veranstaltung des Anbauverbandes Gäa und der Ölmühle Moog, die coronabedingt
erstmals digital stattfand, drehte sich deshalb auch dieses Mal wieder alles um
aktuelle Themen des Bio-Ölsaatenanbaus.
Die Teilnehmer aus ganz Deutschland hörten Praxisberichte aus dem ökologischen
Mohn- und Rapsanbau sowie Forschungsberichte von Vertretern der Universität
Bonn und der Hochschule für Wirtschaft und Technik Dresden. Außerdem standen
eine Technik-Schau zur Trocknung und Lagerung von Ölsaaten sowie Zeit für
Diskussionen im Programm.
Zum einen ging es dabei um die Abdrift von chemischen Pestiziden, die Bio-Landwirten
Sorgen bereitet und zum Teil dazu führt, dass deren Ernte nicht mehr verkauft
werden kann. Zum anderen ging es um die Wirtschaftlichkeit des Ölsaatenanbaus.
Denn der Bio-Landbau wächst und wird u.a. durch die von der EU vorangetriebene
Farm-to-Fork-Strategie auch weiterwachsen. Die Wertschätzung und die
Zahlungsbereitschaft der Verbraucher für Produkte aus ökologischem Anbau muss
es aber auch. Ein aktuelles Beispiel: Nur etwa neun Prozent der in Deutschland
verkauften Speiseöle sind Bio. Einig waren sich die Teilnehmer deshalb, dass Transparenz,
Informationen und Marketingmaßnahmen immer wichtiger werden.
Diese sind auch Bestandteil der »INITIATIVE HEIMISCHE BIO-LANDWIRTSCHAFT«. Die wurde 2014
von der Ölmühle Moog gegründet, um faire Preise und Liefersicherheit für die Landwirte,
die Weiterentwicklung des Öko-Landbaus sowie die Stärkung des Bewusstseins für regionale
Produkte und deren Preise zu fördern. „Wir wollen unseren Kunden bewusstmachen,
dass sie mit dem Kauf eines BIO PLANÈTE-Öles die Welt verändern können“, sagte
Judith Moog, Inhaberin der Ölmühle Moog, während der Veranstaltung und kündigte
weitere Marketingmaßnahmen für regionale Öle an.

Der nächste „Fachtag ökologischer Ölpflanzenanbau“ ist für Juni 2022 geplant.


Über die Ölmühle Moog:

Als erste reine Bio-Ölmühle Europas stellt die Ölmühle Moog seit mehr als 35 Jahren aus Samen, Früchten und Nüssen Bio-Öle her. 1984 begann Franz J. Moog in Bram im Südwesten Frankreichs, seine Vision von ökologischer Landwirtschaft zu verwirklichen. Seine Tochter Judith Faller-Moog lebt diese Vision bis
heute. Sie spezialisierte das Unternehmen auf die naturbelassene Herstellung
von Bio-Ölen und gründete die Marke BIO PLANÈTE, den aktuellen Marktführer im Bio-Fachhandel. Nachdem 2004 in Klappendorf in der Lommatzscher Pflege ein zweiter Unternehmensstandort auf dem Bio-Landwirtschaftshof Faller gegründet wurde, beschäftigt die Ölmühle Moog heute insgesamt etwa 160 Mitarbeiter. Das Sortiment umfasst mehr als 70 verschiedene Öle in Bio-Qualität: Von Klassikern wie Raps- und Sonnenblumenöl über Gourmet-Produkte wie Walnuss- oder Kürbiskernöl bis hin zu Lein- und Schwarzkümmel-Vital-Ölen
zur Unterstützung einer gesunden Lebensweise.

Rückfragen an:
Antje Steglich, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 035241-820822, E-Mail: presse@bioplanete.com
Ölmühle Moog GmbH, Klappendorf 1, 01623 Lommatzsch
www.bioplanete.com

Foto: BioPlanete