Online-Fachtagung „Rückstandsfrei gleich bio? Die neue EU-Bio- Verordnung für Öko-Verarbeitungsunternehmen – Vorsorgemaßnahmen und Vorgehensweise im Ernstfall“ (2)

Einladung zur Online-Fachtagung „Rückstandsfrei gleich bio? Die neue EU-Bio- Verordnung für Öko-Verarbeitungsunternehmen – Vorsorgemaßnahmen und Vorgehensweise im Ernstfall“ (2)

Gäa in Kooperation mit Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller e.V. (AÖL) und Gesellschaft für Ressourcenschutz (GfRS) laden ein zur Online Veranstaltung am Mittwoch, 18.11.2021 von 13.00 bis 17.30 Uhr,

Liebe UnternehmerInnen aus Bio-Verarbeitung und Handel,

mit der EU-Öko-Verordnung 2018/848 wird ab dem 1.Januar 2022 eine neue Verordnung über die Bio- Produktion rechtswirksam werden.

Was beinhaltet die neue EU-Bio-Verordnung? Was ändert sich für die Praxis in der Bio- Verarbeitung und Handel?
Neu
im Fokus der Verordnung wird das Vorhandensein von nicht zugelassenen Erzeugnissen, Stoffen und Kontaminationen stehen. Auch wenn kein
spezieller
Grenzwertfür Rückstände eingeführt wurde, soll doch mit unterschiedlichen Maßnahmen sichergestellt werden, dass die Integrität der Bio- Produkte erhalten bleibt. Die Verordnung benutzt zwei Begrifflichkeiten: Vorhandensein und Kontamination.
Von einem Vorhandensein ist auszugehen, wenn Erzeugnisse oder Stoffe oder unzulässige Verfahren sicher nachgewiesen werden (z.B. durch
Ergebnisse der Kontrolle oder Analysen). Ein Vorhandensein allein ist jedoch noch kein Verdacht, dass diese Stoffe oder Verfahren auch
verwendet werden. Die Unterscheidung wird in der Praxis eine dauerhafte und anspruchsvolle Aufgabe werden, deshalb hat die Verordnung die Vorsorgemaßnahmen verpflichtend eingeführt.


DieKontrollstelle prüft regelmäßig die Vorsorgemaßnahmen auf Eignung und Wirksamkeit. Wer keine Vorsorgemaßnahmen eingeführt hat, ist nicht
zertifizierbar. So verstanden, werden die Vorsorgemaßnahmen zur Lebensversicherung für ein Unternehmen.


Wir möchten in dieser Veranstaltung besonders Verarbeiter*Innen von Bio-Lebensmitteln über die Veränderungen in Bezug auf Vorsorge und
Vermeidung von Verunreinigungen, die das neue Bio-Recht mit sich bringt, informieren und für die Praxis fit machen.


Dazu können die Teilnehmenden im Vorfeld ihre eigenen Fragen und Anliegen einreichen.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 06.10.2021 notwendig! per E-Mail an christian.pein@gaea.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Diese Veranstaltung wird im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Bundesprogrammes Ökologischer Landbau und anderer Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) durchgeführt